Folge uns auf:

Ich habe trainiert, trainiert und trainiert. Ich habe mich auf das anstrengende Intervalltraining eingelassen, habe Sprints eingebaut und habe meine Pace verbessert. Alles umsonst? Natürlich nicht. Man lernt immer dazu, wenn man trainiert. Nur hat es leider auch bei meinem vierten Halbmarathon noch nicht gereicht, um die magische Zwei- Stunden- Grenze zu durchbrechen. Einen Halbmarathon durchzulaufen ist eine großartige Leistung. Nach vier Halbmarathon- Wettkämpfen möchte man dann aber mehr. Ein neues Ziel. Unter zwei Stunden laufen hatte ich mir vorgenommen. Es ging noch nie schneller als 02:04:30. Deswegen das neue Ziel. Ich wollte einfach keine Langweile bei den Wettkämpfen bekommen. Nochmal neue Reize ins Training einbauen.

Sonntag, der 25. Juni 2017. Hamburg. Hochmotiviert, mit einer Prise Respekt und viel Nervosität komme ich an der Reeperbahn an. Dort ist Treffpunkt mit unsere Laufgruppe JUST RUN IT- Runningsquad Hamburg. Für viele aus unserer Laufgruppe ist heute ein ganz besonderer Tag. Der erste Halbmarathon steht an. Auch wenn es für mich bereits der vierte Wettkampf ist, bringe ich dem Hella Halbmarathon den nötigen Respekt entgegen. Ich habe nicht gefrühstückt und konnte Zuhause  nicht mehr auf Toilette gehen (ohne Kacki machen geht gar nichts). Trotzdem bin ich insgeheim sehr positiv gestimmt, dass ich es heute schaffen werde. Heute soll mein Tag sein. Tag X. Der Tag, an dem ich endlich mal einen Haken hinter mein Ziel machen kann. Das Wetter ist optimal. Keine Sonne, 18° Grad und zwischendurch immer mal wieder Regen.

Laura, ich und die großartige Steffi

Unsere Laufgruppe JUST RUN IT- Runningsquad Hamburg

Ab diesem Abschnitt ist Werbung (in Kooperation mit Brooks) enthalten. Ich spreche mich mit Stefania (@stefania.lou) und Laura (@lila_key) ab. Wir wollen uns an den Pacemaker mit dem Luftballonaufdruck „Pace: 01:59“ dranhängen. Gesagt getan. Der Startschuss fällt und ich fühle mich prima. Meine Laufschuhe, die ich vorher natürlich schon eingelaufen habe sind ebenfalls vorbereitet. Ich habe mit Brooks schließlich schon einmal meinen ersten persönlichen Halbmarathon- Rekord erstellt. Wir laufen die ersten Kilometer ohne Probleme in einer 05:30er Pace. Ich lache, atme gleichmäßig und habe keine Schmerzen. Irgendwann ab Kilometer 12 freue ich mich auf unseren persönlichen Cheering Point unserer Laufgruppe, der bei Kilometer 15 auf uns wartet. Es gibt Wassermelone. Mit Tränen in den Augen laufe ich weiter. Ich sollte hier erwähnen, dass ich während Wettkämpfen noch näher am Wasser gebaut bin, also sowieso schon.

Meine Brooks Glycerin 15 Laufschuhe

Kilometer 17. Ich spreche es laut aus. „Stefania, ich kann nicht mehr“. Und da war es wieder. Mein Tief zum Ende der 21 Kilometer. Man kann sich das so vorstellen, dass sich beim Aussprechen dieses Satzes ein Schalter in meinem Körper umlegt. Mein Kopf und mein Schweinehund arbeiten ab diesem Zeitpunkt nur noch gegen mich und ich spüre meinen Körper plötzlich viel intensiver. Ich werde langsamer, pessimistischer und mein Gesicht verzieht sich immer mehr zu einem quälenden Ausdruck. Ich versuche es mit der Trinkstation. Keine Verbesserung. Kilometer 18. Mir tut mein Oberschenkel weh; vielmehr meine Leiste. Ab diesem Zeitpunkt humpele ich nur noch vor mich her und gebe den Gedanken an ein Haken hinter mein Ziel auf.

Die Strecke beim Hella Halbmarathon ist meiner Meinung nach sehr anspruchsvoll. Steigungen all inklusive. Nach der letzten Steigung kann ich den Moderatoren im Ziel schon hören. Ich beiße die Zähne zusammen und laufe mit kullernden Tränen Richtung Ziel. Nettozeit: 02:04:50. Das ist super. Ich bin angekommen. Aber auch enttäuschend, da ich mein Ziel nunmal verfehlt habe. Ich lasse meinen Tränen freien Lauf und bin super enttäuscht. Die Medaille lasse ich sofort in meiner Tasche verschwinden und hänge sie mir nicht um.

Kilometer 3

Kilometer 17

Jetzt, einige Zeit nach dem Lauf kann ich weniger emotional darüber schreiben. Es sollte heute nicht sein. Ich bin relativ gesund im Ziel angekommen (ich habe eine richtig schmerzhafte Leistenzerrung) und insgesamt bin ich durch das Training auf den Halbmarathon schneller geworden. Also alles richtig gemacht. Ich werde das Kapitel Halbmarathon nun erstmal Ruhen lassen. Zu groß ist meine Angst, dass es mir sonst bald keinen Spaß mehr machen würde ich und ich zu verbissen an das Projekt herangehe. Umso mehr freue ich mich auf meinen ersten Triathlon (Sprint Distanz) Mitte Juli in Hamburg. Endlich mal Abwechslung. Wann ich meinen nächsten Halbmarathon laufen werde? Keine Ahnung! Aber mein Körper hat mir heute gesagt, dass es erstmal reicht.

Wisst ihr an was ich mich heute vor dem Start erinnert habe? An meinen ersten 30- Kilometer Lauf in Kalifornien. So ein beschissener Lauf. Tausendmal stehengeblieben, gemeckert und mir eingeredet, dass ich niemals einen Marathon durchziehen könne. Und was ist passiert? Ich habe einen Marathon gefinished. Und so wird das auch mit meinem Projekt Halbmarathon laufen. Nur nicht in den kommenden Monaten. Wir sind gesund. Das ist am Wichtigsten.

Zum Schluss möchte ich nochmal ein Feedback zu meinen Laufschuhen geben, da mit dem richtigen Laufschuh alles steht und fällt. Natürlich muss jeder von euch bevor er einen Laufschuh kauft unbedingt eine Laufanalyse machen. Ich persönlich habe mich nach meiner Laufanalyse für Wettkämpfe größtenteils für Brooks Schuhe entschieden. Natürlich habe ich auch andere Marken im Schuhschrank, aber Brooks hat mich nach meinem schnellsten Halbmarathon einfach überzeugt (auch ohne Kooperation). Ich habe den Glycerin 15 überhaupt nicht gemerkt. Er war federleicht und hat mir auch trotz zum Teil rutschiger Strecke ein festes Profil für meine Füße geboten. Was ich auch immer ganz wichtig finde ist der Schnürsenkel. Die müssen wirklich fest sein und gewährleisten, dass sie bei einer einfachen Schleife nicht aufgehen. Ich werde auch meinen nächsten Halbmarathon- Wettkampf ganz sicher wieder in Brooks Laufschuhen absolvieren.

Dir gefällt dieser Beitrag?

Dir könnte auch gefallen

Schreibe einen Kommentar

Kommentare zu diesem Beitrag

  • Felix

    geschrieben am 26. Juni 2017

    Hey, hättest du eigentlich eine Rennstrategie?
    Ich lauf Freitag meinen ersten HM. :O

    Antworten
  • Katja

    geschrieben am 26. Juni 2017

    Louisa, ich kann dein Gefühl die magischen 2 Stunden nicht „geschafft“ zu haben nicht nachvollziehen, weil ich selbst nur als Ziel hatte vor dem Besenwagen anzukommen ?.( Meine Nettozeit: 2:25h. ) Aber ich habe eine andere Enttäuschung auf dem Lauf erfahren, … also kann ich das Gefühl enttäuscht zu sein irgendwie doch nachvollziehen.
    Ich habe dein Training verfolgt und hätte es dir allein deshalb schon gewünscht. Aber wie du schon erwähnt es, man lernt daraus. Und das ist meist viel wertvoller als das eigentliche Ziel selbst. Wenn du Herausforderungen suchst… und mal eine neue „brauchst“… ich laufe/ pilgere gern auf den Jakobswegen (ja, Mehrzahl- es gibt mehrere. Jeder geht ihn mit einem anderen Ziel und manchmal verändert es sich auch währenddessen ?. Wenn Du Infos möchtest, oder eine Begleitung auf eben diesen die nicht die ganze Zeit an deiner Seite klebt und dennoch da ist- melde dich .
    LG Katja

    Antworten
    • Katja

      geschrieben am 26. Juni 2017

      Die Rechtschreibfehler, sehe ich jetzt erst und bitte um Verzeihung. Zu früh abgeschickt und kann sie nun nicht mehr korrigieren. Ich hoffe du kannst meinen Text dennoch verstehen ?! SRY

      Antworten
  • Ann-Kathrin

    geschrieben am 26. Juni 2017

    Wow Respekt! Du schreibst so unfassbar gut! Und diesen inneren schweinehund kann ich nur verfluchwn aber er darf einen trotzdem von nichts abhalten, gegen ihn ankämpfen heißt es !

    Antworten
  • Stef

    geschrieben am 26. Juni 2017

    Hey Lou, ich finde es klasse, wie du hier über deine Erfahrungen berichtest. Im Vergleich zu dir bin ich eine Schnecke ? habe meinen ersten HM letztes Jahr nach 2:45 gefinisht. Daher weiß ich, wie viel Schweiß, Anstrengung und Wille in deiner Vorbereitung steckt. Hut ab! Während meinem HM hatte ich ab km 18 auch sehr zu kämpfen. Knieschmerzen, Oberschenkelzerrung und 30 Höhenmeter bei km 19 standen meinem Schweinehund gegenüber. Man hat vorher keine Vorstellung von dem, was sich mental während so einem Wettkampf abspielt. Ich habe mir immer wieder selbst vorgesagt: „aufgeben ist keine Option! Du schaffst das!“.
    Vielleicht hilft es dir, wenn du nicht nur deine physischen Fähigkeiten trainierst, sondern auch an deiner mentalen Stärke arbeitest 🙂 ich bin mir sicher, dass du die 2 Stunden knacken kannst… Les dich mal ein, Mentaltrainig ist wirklich ein spannendes Feld.
    Alles Liebe & toi toi toi bei deinem ersten Triathlon 😉

    Antworten
  • Wiebke

    geschrieben am 26. Juni 2017

    Liebe Lou! Das ist ein ganz toller Beitrag geworden, ich hab auch ein bisschen mit dir geweint als ich deine instastory gesehen habe und jetzt bin ich froh, dass du das alles so großartig reflektiert hast. Du bist einfach ein super Vorbild 🙂

    Antworten
  • Ute

    geschrieben am 26. Juni 2017

    Liebe Lou,

    ich finde den Blogeintrag erfrischend ehrlich und offen. Ich habe dein Training auf Instagram verfolgt und es war echt stark. Ich denke, mit etwas mehr Zeit schaffst du es locker unter 2:00h!!??‍♀️???? Das Wichtigste ist wirklich, dass man den Spaß nicht verliert. Respekt, dass du jetzt einen Triathlon machen willst. Das habe ich mich bisher noch nicht getraut, ist aber auch noch auf meiner Liste ? Gerade bereite ich mich erstmal auf meinen ersten Marathon im Rahmen einer Triathlonstaffel vor ?. Mach weiter so, du bist so motivierend und inspirierend. Das finde ich so toll an dir ?

    Antworten
  • Frauke

    geschrieben am 26. Juni 2017

    Liebe Louisa! Erstmal Glückwunsch zur Zeit! Die ist super! 🙂 Alles andere kommt! Ausdauer und Schnelligkeit in Kombination brauchen Zeit. Gib sie Dir und dann klappt das auch noch mit Deiner Wunsch-Ziel-Zeit! Liebste Grüße, Frauke

    Antworten
  • Hanna

    geschrieben am 26. Juni 2017

    Hey Lou, toller Bericht! Beim nächsten mal klappt es bestimmt! Aber wieso hast du NICHT gefrühstückt? Liebe Grüße und gute Regeneration!

    Antworten
    • Lou

      Lou

      geschrieben am 3. Juli 2017

      Hi Hanna 🙂
      Ich frühstücke eigentlich relativ selten vor meinen Trainingseinheiten oder auch 21 Kilometer Wettkämpfen.
      Da reicht mir ein Apfel und nochmal ein bisschen schnelle Energie vor dem Start .

      Liebe Grüße

      Antworten
  • Steff

    geschrieben am 26. Juni 2017

    Liebe Lou

    Ich verfolge dich schon eine Weile auf Insta… Und mir ist in den letzten Wochen etwas aufgefallen: Du trainierst sehr intensiv… Und als du letzte Woche die „Notbremse“ gezogen hast (weil du gespürt hast, es wird dir zuviel) kam mir ein Gedanke: Übertraining… Deine Zerrung in der Leiste ist auch ein Indiz dafür… Woher ich das weiss? Genau das gleiche ist mir vor ein paar Jahren auch passiert… Und ich trainierte sogar noch weiter mit der Zerrung, trotz Schmerzen… Liebe Lou, stress dich nicht selber, gib dir genug Zeit dich zu erholen…Und das Ziel unter 2:00 den HM zu schaffen, das erreichst du auf alle Fälle!!!

    Ich grüsse dich ganz lieb aus der Schweiz und wünsche dir einfach alles Gute für alles weitere… Du bist eine tolle Frau!

    Antworten
  • Vera

    geschrieben am 26. Juni 2017

    Liebe Lou,

    ich kann sowohl Erwartung, Hoffnung und auch den Frust übers Nichtgelingen absolut verstehen und es ist auch völlig in Ordnung so zu fühlen – ich denke, du machst es absolut richtig jetzt erstmal den Druck aus dem Laufen zu nehmen und dich neuen Zielen zu widmen, irgendwann kommt die Lust und der Ehrgeiz von selbst wieder und dann wirst du mit neuem Tatendrang an dein persönliches Sub2-Projekt gehen können! Nachdem ich mich im April in Berlin bei meinem ersten Halbmarathon wegen einer Verletzung nur gerade so ins Ziel schleppen konnte mit 2:40, beginnt im Juli dann mein Trainingsplan für meinen zweiten HM in Düsseldorf bei dem ich dann für mich das Ziel von 2:20 gesetzt habe – auch wenn es diesmal noch nicht geklappt hat bei dir, ist dein Trainingseifer eine Inspiration und Motivation für mich 🙂

    Alles Gute für den Triathlon und viele liebe Grüße!

    Antworten
  • Doro Sophie

    geschrieben am 26. Juni 2017

    Nicht aufgeben, Lou! Denk dran wie weit dich dein Körper bisher gebracht hat und sei stolz auf dich. An der Zeit kannst du bald weiterfeilen. Die 2 Stunden schaffst du, das weiß ich.

    Lass den Kopf nicht hängen, deine Community glaubt an dich ??

    Antworten
  • Kristin

    geschrieben am 26. Juni 2017

    Liebe Lou,
    auch ich hab bei instagram mitgefiebert und hätte dir so gewünscht, dass du die 2 Stunden packst. Aber es sollte nicht sein, und deine Enttäuschung darüber kann ich absolut nachvollziehen! Ich finde es so toll, dass du, obwohl dir tausende von Menschen folgen, so offen darüber sprichst und auch mal sagst, wie blöd sich das im ersten Moment anfühlt. Genau DAS macht dich für mich so sympathisch! Und trotzdem lässt du dich ja nicht unterkriegen, hast schon das nächste Ziel vor Augen – super! Für deinen ersten Triathlon drücke ich dir ganz fest die Daumen und hoffe, dass du deine Message hinsichtlich #bodylove noch laaaange weiterverbreitest, denn das ist so unglaublich wichtig!
    Ganz liebe Grüße
    Kristin 🙂

    Antworten
  • Van

    geschrieben am 26. Juni 2017

    Liebe Lou,
    Ich finde es toll, wie offen du mit deiner persönlichen Niederlage an diesem für dich so wichtigen Tag umgehst. Wenn man es denn überhaupt Niederlage nennen kann. Du hast an diesem Tag dein höchstes Ziel vielleicht knapp verfehlt, dafür aber umso mehr für die kommenden Läufe dazugelernt. Jetzt heißt es erstmal ausruhen, fit werden undeinfach auf dem Triathlon im Juli freuen! Und dann, irgendwann errreichst du auch dein anderes Ziel. Deine Zeit kommt! ?

    Antworten
  • Lara

    geschrieben am 26. Juni 2017

    Hey Lou,
    Ich kann echt gut nachvollziehen wie es ist wenn man sein Ziel so knapp verfehlt.
    Ich laufe noch nicht sehr lange, aber du bist für mich echt zu einem Vorbild geworden. Dein Ehrgeiz und deine Persönlichkeit ist echt inspirierent und ich hab dir echt die Daumen gedrückt für den Lauf.
    Beim nächsten Lauf wird es bestimmt besser!

    Antworten
  • Lara

    geschrieben am 26. Juni 2017

    Hey Lou,
    Ich kann echt gut nachvollziehen wie es ist wenn man sein Ziel so knapp verfehlt.
    Ich laufe noch nicht sehr lange, aber du bist für mich echt zu einem Vorbild geworden. Dein Ehrgeiz und deine Persönlichkeit ist echt inspirierend und ich hab dir echt die Daumen gedrückt für den Lauf.
    Beim nächsten Lauf wird es bestimmt besser!

    Antworten
  • Fee

    geschrieben am 26. Juni 2017

    Hi Lou,

    Ich weiß genau, wie es ist seine Ziele nicht zu erreichen. Ich habe vor einem knappen Jahr viel Gewicht verloren und das hat mich in meinen Wettkämpfen (Schwimmen) viel schneller gemacht. Also habe ich mehr Gewicht verloren und natürlich habe ich irgendwann an Muskeln abgebaut. Ich habe realisiert, dass es so nicht weiter geht und habe angefangen wieder zu essen, wieder zugenommen, sodass ich wieder da war, wo ich am Anfang stand. Ich habe mir den (auf gut deutsch gesagt) Po aufgerissen, sonunendlich viel trainiert, bin alles durchgeschwommen, im Trainingslager bin ich jeden Meter geschwommen und der erste Wettkampf nach diesem: 3 sekunden langsamer. Der zweite Wettkampf : 2 Sekunden langsamer.
    Das hat mich so wahnsinnig geärgert. Ich habe alles getan um wieder besser zu werden. Ich habe meine Angst vorm zunehmen besiegt, ich habe alles getan. Für nichts.

    Und dann kam der nächste Wettkampf. 1. Start: 200 m Rücken! Bestzeit! 12 Sekunden schneller als der Wettkampf davor; 5 Sekunden besser als meine Bestzeit. Insgesamt habe ich mich auf diesem Wettkampf über 20 Sekunden verbessert. Es hat sich also doch alles ausgezahlt. Ich bin so glücklich und genieße das Training jetzt wieder (heute 5km durchschwimmen…)

    Du siehst: Es wird irgendwann wieder gehen, wenn man auch eine Pause braucht. Ich glaube an dich und das tut sein Freund, deine Freunde, deine Familie und deine gesamte Community auch!! Du kannst alles schaffen, wenn dein glaube groß genug ist.

    Eine dicke Umarmung!
    Fee

    Antworten
  • Juliette

    geschrieben am 26. Juni 2017

    Hey Lou,
    Als ich dein erstes Video direkt nach dem Finish gesehen habe, hast du mir unendlich leid getan. Gleichzeitig hast du für mich nochmal um einiges an Sympathie gewonnen! Bei dir ist das tolle, dass du so greifbar bist. Ich möchte diese Jahr meinen ersten Marathon laufen und bin auch schon sooo fleißig am trainieren. Und wer hat mich am meisten inspiriert? DU DU DU! Eine Liste für wen ich jeden einzelnen Kilometer laufe, habe ich auch schon angefertigt. Danke für den tollen Tipp ?
    Ich verfolge jeder deiner Trainingseinheiten mit und ziehe meinen Hut vor deinem absolvierten Training, deinem Marathon, deinem Halbmarathon, einfach vor dir ! ?
    Mach weiter so, bleibe dir selbst treu und du schaffst das schon! Du bist echt klasse!

    Antworten
  • Julie

    geschrieben am 26. Juni 2017

    Liebe Lou,
    ein großes Lob erstmal zu diesem Blogeintrag. Ich bin beeindruckt, wie deutlich ich deine Gefühle und Gedanken spüren kann… du kannst das wirklich gut! (Vielleicht solltest du noch mehr schreiben… Bücher, Kollumnen etc. ?)
    Ich hatte beim HM das gleiche Problem, obwohl ich beim Training 16 km mit einer 5:04er Pace gerannt war, bin ich doch ab km 11 immer langsamer geworden und wollte ab 16/17 km einfach nicht mehr… Ich kann absolut nachvollziehen, wie sehr dein Kopf dich lenkt (und dann noch in Kombination mit der schmerzenden Leiste).
    Es ist leicht, dir als Außenstehende zu sagen, dass du großartige Leistungen ablieferst und eine absolute Maschine bist… du musst es dir ja selbst sagen können. Und deswegen finde ich es richtig, dich erstmal auf ein anderes (absolut bewundernswertes) Projekt zu konzentrieren. Triathlon… wow!
    Wenn du dennoch deinen nächsten HM läufst und eine Laufpartnerin brauchst, dann würde ich dich gern so gut ich kann supporten!! ? Ich schrei dir auch alles entgegen, was du willst oder trag eine Minibox für die motivierendw Musik. Denn ich weiß: du packst das! Locker!

    Fühl dich gedrückt! Julie

    Antworten
    • Sabrina

      geschrieben am 26. Juni 2017

      Ach..schade..aber das ist halt auch eine Seite vom Sport. Ich würde auch nicht gleich den nächsten Halbmarathon planen..ich glaube ich würde mich erst wieder anmelden wen ich ein gutes Gefühl habe und überzeugt davon bin,dass ich es schaffe..und nicht zuerst das Ziel setzen und dan auf einen Tag hin trainieren.
      Mein erstes Rennen dieses Jahr bin ich langsamer gelaufen als im letzten Jahr (ziel war schneller sein;-)). Es war ein furchbares Rennen..überrascheind warmes Wetter..ich hatte von Anfang an schwere Beine und Mühe mit dem Oberschenkel. Eigentlich waren die ganzen 10 Meilen ein Kampf..furchbar.
      Im Ziel konnte ich nicht anders als zu weinen..wollte alles hinschmeissen:). Jetzt hab ich mich beruhigt und sage mir „nächstes Jahr erst recht“! Wünsche dir alles Gute und noch viele schöne Momente im Sport und daneben:).

      Antworten
  • Paula

    geschrieben am 27. Juni 2017

    Liebe Lou,
    Ich weiß nicht, ob dir klar ist, wie viel mehr als 4 Minuten Zeitunterschied auf so einer Strecke wirklich sind? Ich meine, ich kann dich total gut verstehen, so eine Enttäuschung ist immer blöd. Aber dennoch bleiben vier Minuten ein heftiger Vorsatz. Lass dir doch Zeit dafür. Du bist schon schneller geworden, das ist doch ein Erfolg. Und alles Weitere kommt in Zukunft. Vielleicht war ja dein Tempotraining noch nicht effektiv genug. Vielleicht hast du am Anfang overpaced und es fehlt dir einfach nach wie vor ein bisschen an Grundlagenausdauer. Aber das ist ja alles nicht dramatisch! Irgendwann wird das schon noch.
    Liebe Grüße
    Paula
    http://www.laufvernarrt.de

    Antworten
  • Susi

    geschrieben am 27. Juni 2017

    Hey Lou,
    ein super Beitrag. Ich finde es klasse, dass du so ehrlich bist. Das macht so eine Freude beim Lesen. 🙂
    Ich habe die letzten Wochen so mitgefiebert, dein Training verfolgt und mir dabei auch Anregungen für meine Vorbereitung zum HM geholt. Vielen Dank dafür :-*
    Ich finde es super, dass du jetzt ein neues Ziel hast. Du bist einfach eine Rakete 🙂 Bin schon wieder ganz gespannt auf eine Posts.
    Eine Frage hätte ich allerdings noch – Hattest du nicht die Polar M430 zum Testen am Sonntag? Wenn ja, wie fandest du sie?
    Liebste Grüße

    Antworten
    • Lou

      Lou

      geschrieben am 3. Juli 2017

      Susiii Danke für deine liebe Nachricht 🙂
      Also die M430 ist meiner Meinung nach echt super. Ich trage sie inzwischen ständig; nicht nur beim Sport.
      Erfahrungsbericht folgt noch.

      Liebe Grüße

      Antworten
  • Chris

    geschrieben am 27. Juni 2017

    Dafür, dass Du außer Sport sonst wohl nicht viel machst, ist das Ergebnis schlicht superschwach. Ich frage mich einfach nur, wie man mit solcher einer Leistung und insbesondere als so genannter Influencer andere Sportler motivieren will.
    Sport = Anstrengung
    Training = mehr als nur hübsche Fotos in bunten Klamotten

    Antworten
    • Lou

      Lou

      geschrieben am 3. Juli 2017

      Chris du Kanone. Was hat jetzt aber das Wort Influencer damit zu tun, dass ich nicht meine Leistung gebracht habe?! Krasser Kommentar und ich hoffe einfach, dass du Menschen in deinem Umfeld nicht so demotivierend anpampst oder ansprichst. Alles Gute weiterhin und viel Erfolg bei deinen sportlichen Zielen 🙂

      Antworten
    • Lou

      Lou

      geschrieben am 17. Juli 2017

      Am besten in einem professionellen Laufladen in deiner Stadt. Bei Google kannst du das ganz gut nachvollziehen wer da gute Bewertungen usw. hat 🙂

      Antworten
  • Rebecca

    geschrieben am 18. Juli 2017

    Liebe Lou,
    du hast genau die richtige Einstellung mittlerweile, man kann es nun nicht mehr ändern und das Training war ja nicht umsonst! Trotzdem verstehe ich deine Enttäuschung nur allzu gut… aber was bringt es in Frust zu schwelgen? Nichts! Also nach vorne schauen und das nächste Ziel anvisieren 🙂
    Weiterhin viel Spaß beim Laufen!
    LG Rebecca

    Antworten

Letzte Beiträge in Fitness

Letzte Beiträge in Food

Letzte Beiträge in Selbstliebe