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Was kann ich gegen Muskelkater tun? Diese Frage habe ich in letzter Zeit vermehrt gestellt bekommen und deshalb möchte ich in diesem Blogpost darauf eingehen. Jeder kennt diese Situation, dass einen Tag nach dem Training bereits die kleinste Bewegung schmerzt. Dabei reden wir von Muskelkater.

Muskelkater entsteht beim Training und macht sich manchmal noch 1-3 Tage später bemerkbar. Winzige Verletzungen/Risse in unseren Muskelfasern (Muskeln) lösen den Schmerz aus. Weshalb? Weil ihr beim Training eure Muskeln beansprucht, sie trainiert und oft neue Reize setzt, die euer Muskel bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht kennt. Aber keine Panik! Muskelkater ist nicht schädlich. Unsere Muskeln regenerieren sich wieder und unser Training bzw. der Muskelkater führt zu keinen Folgeschäden.

Aber was hilft denn nun gegen Muskelkater bzw. kann man Muskelkater vorbeugen? Aus eigener Erfahrung würde ich sagen, dass Muskelkater nicht verhindert werden kann. Wir können soviel Dehn- und Aufwärmübungen machen wie wir möchten. Eine Garantie, dass wir dadurch keinen Schmerz nach dem Training spüren gibt es nicht.

Am sinnvollsten ist es, sein Training langsam und Schritt für Schritt zu steigern. Außerdem tut es unseren Muskeln gut, wenn wir uns regelmäßig bewegen. Denn, je koordinierter bestimmte Bewegungen von uns ausgeführt werden, desto besser können unsere Muskeln arbeiten.

Das hilft gegen Muskelkater

  • Saunagänge; allerdings sind dies nur Erfahrungswerte. Es ist nicht wissenschaftlich bewiesen, dass Wärmebehandlungen tatsächlich den Muskelkater lindern.
  • Auch ein heißes Bad kann gegen Muskelkater behilflich sein. Durch die Wärme werden Haut und Muskeln besser durchblutet und die Muskeln können sich ein wenig entspannen.
  • Geduldig sein. Ein Zaubermittel gegen Muskelkater gibt es nicht. Wir sollten geduldig sein, bis der Schmerz vergeht.
  • Solltet ihr trotzdem nicht mit dem Training aussetzen wollen, könnt ihr zum Beispiel schwimmen gehen. Eine sehr gelenkschonende Sportart, die eure Muskulatur sanfter beansprucht.
  • Muskelkater als Ausrede für eure Sporteinheiten? Nein! Der Muskelkater sollte zwar nicht wegtrainiert werden, aber ein wenig Belastung tut den Muskeln gut. Die schmerzenden Muskeln sollten allerdings nicht zu intensiv belastet werden. Bei z.B. Muskelkater im Po und Beinen sind schwimmen, walken oder Radfahren gut. Joggen ist auch okay, solange ihr die Intensität der Beanspruchung eurer Muskeln gering haltet. Bedeutet: ganz leichtes und langsames Joggen.

Das hilft nicht gegen Muskelkater

  • Am darauffolgenden Tag die schmerzende Muskelgruppe nochmal trainieren. Leichtes weiter trainieren ist okay, aber bitte nicht isoliert (nochmal Beinübungen durchpowern, obwohl ihr in der Beinmuskulatur Schmerz empfindet). Dann lieber andere Muskelgruppen trainieren.

Fitnessblog_Fit_Trio_Muskelkater_1

Bei der Blackroll bzw. beim Faszientraining bin ich mir übrigens nicht ganz sicher, ob es gegen Muskelkater hilft oder ihn fördert. Wissenschaftlich bewiesen ist auch hier nichts. Mir persönlich hilft es während dem Muskelkater nicht. Wie siehts bei euch aus?

Übrigens gibt es auch Trainierende, die nach einem Workout keinen Muskelkater bekommen. Das bedeutet aber nicht, dass das Workout dann nicht intensiv genug war. Nach einiger Zeit gewöhnt sich der Körper nämlich an neue Bewegungsabläufe. Wenn ihr aber das Gefühl habt, dass ihr keine Fortschritte mehr macht, solltet ihr euch neuen sportlichen Herausforderungen stellen und dann macht sich mit Sicherheit auch der Muskelkater wieder erkennbar.

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